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Wie schützen wir zusammen das Klima?

Hey, niemand ist perfekt. Wir alle haben einen CO2-Fußabdruck. Mit uns kannst du das CO2 ausgleichen, welches du heute noch nicht vermeiden kannst – durch hochwertigen Klimaschutz in der Europäischen Union.

  • Wir löschen Emissionsrechte

    CO2-Emissionen reduzieren

    Gemeinsam kaufen wir der Wirtschaft CO2-Emissionsrechte weg und legen diese still. So zwingen wir große CO2-Emittenten, weniger CO2 auszustoßen. Das ist die beste Methode, die wir kennen, um den CO2-Ausstoß der Wirtschaft nachhaltig zu verringern in Europa.

    • Durch die EU reguliert
    • Vom TÜV geprüft
    • Treibt die Industriewende voran
    Wie hilft der Emissionshandel, den Klimawandel zu stoppen?

    Die Industrie darf in der EU nur eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen. Diese Menge an CO2 ist gedeckelt durch das europäische Emissionshandelssystem (ETS). Zum Beispiel muss jedes Kohlekraftwerk CO2-Zertifikate kaufen, um CO2 ausstoßen zu dürfen – auch Emissionsrechte genannt. Mit einem Emissionsrecht darf eine Tonne CO2 ausgestoßen werden. Es gibt nur eine beschränkte Anzahl an Emissionsrechten. Zudem senkt die EU jedes Jahr die Menge an verfügbaren Emissionsrechten. Dieses System im Emissionshandel heißt Cap & Trade.

    Wir kaufen europäische Emissionsrechte auf und legen sie still. Dadurch können z. B. Kohlekraftwerke diese Emissionsrechte nicht mehr benutzen. So sinkt die Menge an CO2, die sie ausstoßen dürfen und dadurch der gesamte CO2-Ausstoß. Zusätzlich werden die verbliebenen CO2-Zertifikate teurer und es wird z. B. der gesamte Betrieb der Kohlekraftwerke unprofitabel.

  • Wir pflanzen Bäume

    CO2-Emissionen absorbieren

    Wir betreiben Aufforstung in Deutschland und pflanzen neue Wälder, geschützt durch das Deutsche Bundeswaldgesetz von 1975.

    • Klimaresistente Mischwälder
    • Stärken das heimische Ökosystem
    • Langfristiger Klimaschutz
    Wie geht CO2 kompensieren durch Bäume pflanzen?

    Wir holen das ausgestoßene CO2 wieder aus der Luft, indem wir Bäume pflanzen. Mischwälder sind dafür die beste Lösung. Diese sind klimaresistent, bieten guten Schutz gegen Dürren, Stürme und Krankheiten. Außerdem fördern sie die Biodiversität in der Region.

    Unsere Community hat bereits 32 165 Bäume finanziert. 2021 haben wir 4 000 Bäume in Sachsen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auf einer ehemaligen Bergbaufläche gepflanzt. Unsere Wälder wachsen in Deutschland. Das Bundeswaldgesetz von 1975 bietet einen starken rechtlichen Schutz. Zusätzlich können wir so CO2 kompensieren in Europa. Dort, wo unsere CO2-Emissionen entstehen.

    Wir planen unser nächstes großes Pflanzevent spätestens im Herbst 2023.

Unsere 1 143 Unterstützer:innen kompensieren bereits
16 555 Tonnen CO2-Emissionen

16 600 Tonnen, Gesamtmenge
8 280 T
Unser Impact, Monat zu Monat addiert
Jahr Monat Tonnen, Gesamtmenge
2020 März 13 T
April 37 T
Mai 78 T
Juni 134 T
Juli 260 T
August 345 T
September 519 T
Oktober 800 T
November 1 134 T
Dezember 1 978 T
2021 Januar 2 258 T
Februar 2 512 T
März 2 739 T
April 3 017 T
Mai 3 303 T
Juni 3 636 T
Juli 4 179 T
August 4 874 T
September 5 384 T
Oktober 5 869 T
November 6 924 T
Dezember 7 748 T
2022 Januar 8 263 T
Februar 8 710 T
März 11 112 T
April 11 402 T
Mai 11 693 T
Juni 12 207 T
Juli 12 900 T
August 13 885 T
September 14 469 T
Oktober 16 176 T
November 16 555 T

Für den Impact, nicht für Shareholder.

Als Deutsches Non-Profit Unternehmen sind wir rechtlich gebunden, mindestens zwei Drittel unserer Einnahmen für gemeinnützige Zwecke zu nutzen. Wir verpflichten uns sogar, mindestens 85 % unserer Spenden zu investieren in den Klimaschutz.

So wirst du in vier Schritten CO2-neutral mit deinem Klima-Abo

Drei Möglichkeiten, wie du Klimaschutz vorantreiben kannst

Wir sind gemeinnützig. Du kannst bis zu 45 % deiner Spende von der Steuer absetzen.

Die häufigsten Fragen für dich beantwortet

Was passiert, wenn ich ein Abo abschließe?

Wenn du mit uns ein Klima-Abo abschließt, gleichen wir deinen CO2-Ausstoß zur Hälfte durch das Pflanzen von Bäumen aus. Für die anderen 50 % kaufen wir für dich monatlich den entsprechenden Anteil an Emissionsrechten und nehmen diese aus dem Markt. Das heißt, wir sorgen dafür, dass niemand anderes diese Emissionsrechte benutzen kann. Damit verringert sich insgesamt die erlaubte CO2-Menge, die klimaschädliche Anlagen wie z. B. Kohlekraftwerke ausstoßen dürfen.

Kann ich meine Spende von der Steuer absetzen?

Ja, du erhältst deine Spendenbescheinigung automatisch per E-Mail zu Beginn des nachfolgenden Kalenderjahres. Damit kannst du den Betrag für dein Klima-Abo von der Steuer absetzen.

Kann ich mein Abo einfach kündigen?

Im Moment kannst du dein Abo nur per E-Mail kündigen. Bitte sende eine Nachricht an info@fortomorrow.eu.

Wie bildet ihr euren Preis?

Unser Preis setzt sich aus den Kosten für Baumpflanzungen und EU-Emissionsrechte zusammen. Die Höhe unseres Preises spiegelt die hohe Qualität unserer Kompensationsmaßnahme wider. In Deutschland Bäume zu pflanzen, kostet etwa 10-Mal so viel wie in Entwicklungsländern. Dafür haben wir in Deutschland die Sicherheit, dass neuer Wald langfristig erhalten bleibt. Der Preis für Emissionsrechte ist zum Glück stark gestiegen. Er lag jahrelang bei nur 6 € pro Tonne CO2 und hat der Wirtschaft kaum Anreize gegeben, weniger CO2 auszustoßen. Mittlerweile kostet eine Tonne über 82 € (ohne MwSt.). Doch selbst das ist noch zu niedrig für die Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft. Schweden hat beispielsweise einen CO2-Preis von 114 € pro Tonne und wird damit vielleicht als erste Industrienation klimaneutralität erreichen. Damit du auch bei zukünftig steigenden Preisen CO2-neutral leben kannst, helfen wir dir, deinen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Das ist besser fürs Klima und es wird günstiger für dich, den Rest zu kompensieren.

Wie finanziert ihr euch?

Wir sind als gGmbH gemeinnützig und verwenden maximal 15 % des Abopreises für Verwaltungs- und Werbeausgaben. Es fließen also mindestens 85 % direkt in unsere Klimaschutzmaßnahmen.

Habe ich wirklich Einfluss auf das Klima?

Ja, auch dein Verhalten macht einen Unterschied! Kennst du die Legende vom Kolibri? Der Dschungel steht in Flammen, der kleine Kolibri nimmt ein paar Tropfen in seinen Schnabel und schüttet sie auf die Flammen, dann fliegt er wieder zum Wasser, um mehr zu holen—“Bist du verrückt” sagt das Faultier “Mit den paar Tropfen wirst du nie das Feuer löschen” und der Kolibri antwortet: “Ich weiß, aber ich tue meinen Teil.”

Im Kampf gegen den Klimawandel geht es um jedes zehntel Grad. Auch wenn wir den Klimawandel nicht mehr verhindern können, so können wir alle dazu beitragen, die Erderwärmung so niedrig wie möglich zu halten. Jedes zehntel Grad rettet Tierarten vor dem Aussterben, mindert den Anstieg des Meeresspiegels, verringert Hitze- und Dürreperioden und die Ausbreitung gefährlicher Krankheiten.

Warum macht ihr keine Projekte in Entwicklungsländern?

Wir möchten dir den besten Weg anbieten, klimaneutral zu werden. Die Kompensationsprojekte in Entwicklungsländern basieren auf einem Mechanismus, der 2020 abläuft. Im internationalen Klimaabkommen von Paris haben sich alle Staaten - auch Entwicklungsländer - verpflichtet, ab 2020 einen eigenen Klimaschutzplan zu haben. Natürlich ist es gut, anderen Ländern dabei zu helfen, ihren Klimaplan einzuhalten. Hierbei handelt es sich um sinnvolle Entwicklungshilfe. Doch unser Ziel ist es, dich und damit Deutschland klimaneutral zu machen. Dafür müssen wir die Emissionen hier bei uns reduzieren.

Wie kann ich den CO2-Ausstoß der Wirtschaft reduzieren?

In der EU müssen die Energiewirtschaft, die Industrie und teilweise Fluggesellschaften jährlich für ihren CO2-Ausstoß Emissionsrechte kaufen. So wie du für die Entsorgung deines Mülls bezahlen musst, müssen die beteiligten Unternehmen für ihren CO2-Ausstoß bezahlen. Allerdings ist die Menge an Emissionsrechten begrenzt. Die EU hat die Obergrenze so festgelegt, dass der CO2-Ausstoß im Jahr 2030 mindestens 55 % unter dem von 1990 liegt. Es gibt also nur eine bestimmte Anzahl an Emissionszertifikaten. Die Emissionen werden jährlich erfasst und vom TÜV überprüft. Für diese Menge müssen dann Emissionsrechte eingereicht werden, ansonsten werden Sanktionen fällig. Wenn wir für dich Emissionsrechte kaufen, nimmst du einer Industrieanlage das Recht weg CO2 auszustoßen. Die Anlage muss umrüsten, sodass sie weniger CO2 verursacht oder abschalten. Das Ergebnis: In der EU wird insgesamt weniger CO2 ausgestoßen.

Wenn ich den Kohlekraftwerken Emissionsrechte weg kaufe, wird dann weniger Strom produziert?

Nein, die Verknappung der Emissionsrechte verändert nicht wieviel Strom produziert wird, sondern wie. Der Grund: Der Preis dieser Emissionszertifikate steigt, wenn weniger auf dem Markt verfügbar sind. Dieses Preissignal hat kurzfristig zur Folge, dass Strom mit geringerem CO2-Ausstoß produziert wird, z. B. in effizienten Gaskraftwerken. Langfristig bewirkt es einen verstärkten Bau von Anlagen, die bei der Stromproduktion überhaupt kein CO2 emittieren z. B. Windkraft.

Wer erhält das Geld vom Kauf der Emissionsrechte?

Die deutsche Regierung versteigert die Emissionsrechte an der Energiebörse EEX. Das eingenommene Geld fließt in den Energie- und Klimafond und wird darüber in den Klimaschutz investiert, in 2018 beispielsweise über 1 Milliarde Euro in das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und in die Weiterentwicklung der Elektromobilität.

Was ist mit der Marktstabilitätsreserve, bringt das Löschen von Emissionsrechten überhaupt etwas?

Die Marktstabilitätsreserve im EU-Emissionshandelssystem wurde eingeführt, um den Preisverfall auf dem CO2-Markt aufzuhalten. Durch Ereignisse in der Vergangenheit ist nämlich ein hoher Überschuss an Emissionsrechten entstanden:

  • Den Industrieunternehmen und Anlagenbetreibern wurden gemessen am Bedarf zu viele Emissionsrechte bereitgestellt. Nicht benötigte Emissionsrechte können von einem Jahr ins nächste Jahr mitgenommen werden.
  • Im Zuge der Wirtschaftskrise 2008/2009 sanken die Emissionen der Industrie stärker als vorhergesehen aufgrund der geringeren Produktion.
  • Anlagen durften einen Teil ihrer Emissionen durch Emissionsreduktionen in Entwicklungsländern ausgleichen.

Da hierdurch sehr viele Emissionsrechte aufgespart wurden, hat die EU beschlossen, weniger zu versteigern und den nicht versteigerten Teil in eine Marktstabilitätsreserve zu überführen. Die EU erfasst nicht nur, wie viele Emissionsrechte im Markt sind, sondern auch wie viele für tatsächliche CO2-Emissionen eingesetzt bzw. einfach gelöscht wurden. Anhand der Anzahl der verfügbaren Emissionsrechte berechnet die EU, wie viele Emissionsrechte versteigert werden und wie viele in die Marktstabilitätsreserve kommen.

Ab 2023 werden überschüssige Mengen aus der Marktstabilitätsreserve gelöscht. Wenn man nun selbst Emissionsrechte löscht, führt das unter Umständen dazu, dass die EU weniger löscht. Um das zu verhindern, werden wir die Emissionsrechte zunächst nur auf unserem Konto halten. Sie stehen dem Markt nicht mehr zur Verfügung, da wir sie nicht wieder verkaufen. Doch sie werden von der EU trotzdem als verfügbare Überschussmengen gerechnet und führen dazu, dass die EU sogar noch mehr Emissionsrechte löschen wird. Wir löschen die Emissionsrechte erst, wenn die EU nicht mehr löscht. Dies ist der Fall, wenn keine Emissionsrechte mehr in die Marktstabilitätsreserve überführt werden. Nach den derzeit geltenden Regeln ist das der Fall, wenn der Überschuss an Emissionsrechten unter 833 mio fällt.

Warum Aufforstung?

Den CO2-Ausstoß nur zu reduzieren, reicht nicht mehr aus. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist so stark gestiegen, dass der Klimawandel weitergeht, selbst wenn wir ab heute weltweit klimaneutral leben. Darum haben wir uns gefragt, was die effektivste Maßnahme ist, um CO2 aus der Luft zu holen. Im Gespräch mit Experten wurde deutlich: Trotz neuer, vielversprechender Technologien bleibt die effizienteste und kostengünstigste Maßnahme das Pflanzen von Bäumen.

Warum in Deutschland?

Ehrlich gesagt, ist es am kostengünstigsten und wirksamsten für das Klima, Wälder in tropischen Regionen aufzuforsten. Warum forsten wir also nicht dort auf? Um eine positive Klimawirkung zu haben, ist bei Bäumen die Langfristigkeit entscheidend. Frisch gepflanzt nimmt der Baum nur wenig CO2 aus der Luft. Je größer er wird, desto mehr CO2 nimmt er aus der Luft. Es nützt dem Klima wenig einen Baum zu pflanzen, wenn er nach ein paar Jahren vertrocknet, einem Waldbrand zum Opfer fällt oder nach politischen Entscheidungen gerodet wird, um das Land in wirtschaftlich attraktiveres Nutzland umzuwandeln.

Darum forsten wir in Deutschland auf. In Deutschland sind die Wälder geschützt, zum Beispiel werden Waldbrände schnell gelöscht und illegale Abholzung wird unterbunden. Außerdem können wir so dazu beitragen, dass wir in Zukunft in einem klimaneutralen Land leben.

Wie viele Bäume müssen gepflanzt werden, um mich CO2-neutral zu machen?

Klimarobuste Wälder sind Mischwälder. Deshalb nehmen wir einen Durchschnittswert bei der Berechnung, wie viel CO2 die gepflanzten Bäume der Luft entziehen. Wir orientieren uns an der Methode des Weltklimarats (IPCC), die auch für die Bundeswaldinventur verwendet wird. Im Durchschnitt haben vier neu gepflanzte Bäume nach 80 Jahren eine Tonne CO2 aus der Luft genommen. Darum pflanzen wir vier Bäume, um eine Tonne CO2 auszugleichen. Natürlich wachsen die neuen Wälder auch nach 80 Jahren weiter und nehmen weiter CO2 aus der Luft.

Mit wem pflanzt ForTomorrow die Bäume?

Für die Aufforstung arbeiten wir mit der Schutzgemeinschaft deutscher Wald zusammen. Dieser Naturschutzverband pflanzt bereits seit 60 Jahren Bäume in ganz Deutschland. Die Aufforstung findet auf staatlichen Flächen statt, d. h. der neu gepflanzte Wald gehört der Gesellschaft.

Wieviel Wald kann in Deutschland noch angepflanzt werden?

Laut einer Studie der ETH Zürich können in Deutschland 3,18 Millionen Hektar Wald zusätzlich gepflanzt werden. So viel sollten wir aufforsten, um unseren Anteil für den Klimaschutz zu leisten.