Im Finale der German Startup Awards 2026
Am Donnerstagabend waren mein Mann Koos und ich bei den German Startup Awards 2026. Ich war im Finale der Impact Entrepreneurs.
Herzlichen Glückwunsch ab die Gewinner:innen
Gewonnen hat am Ende der Gesundheitsbereich: die wunderbare Prof. Dr. Pia mit der PINK gegen Brustkrebs GmbH. Mein Kleid war übrigens eine kleine Hommage an ihr Unternehmen. Und auch Ali mit der JUHI GmbH hat gewonnen – herzlichen Glückwunsch euch beiden. Besonders hängen geblieben ist mir ein Moment am Tisch: Alis Frau saß neben mir mit ihrem Baby. Diese Mischung aus Ruhe, Neugier und diesem kleinen Menschen, der einfach alles spannend fand, bringt mich sofort wieder zum Lächeln, wenn ich daran denke.
Der Abend begann mit einer etwas befremdlichen Keynote von Bundeskanzler Merz. Im Kern ging es darum, dass wir nur wieder mehr arbeiten müssten und Geld nicht sparen, sondern investieren sollten, dann würde es Deutschland schon besser gehen. Es klang eher wie ein Chef, der zu seinen Mitarbeitenden spricht, weniger wie ein Moment, der einen solchen Abend inspiriert. Schade eigentlich – denn die Stimmung danach im Raum war eigentlich eine ganz andere.
Denn der Startup-Verband hat im Palais am Funkturm einen wirklich schönen Abend geschaffen. Die Atmosphäre war warm, voller Energie und Freude. Man hat gemerkt, wie viel da gerade entsteht, wie viele Ideen und Menschen sich bewegen. Für mich war es eine Ehre, die Arbeit von ForTomorrow in diesem Rahmen in einem kurzen Interview vorstellen zu dürfen. Und auch der Rest des Abends war besonders: am Tisch mit den anderen Impact-Nominierten Kathrin Mikan von Superheldenkids, Felix Oldenburg von bcause, und Alexander Leutner von Cellbricks und ihren Begleitungen zu sitzen, mit so vielen guten Gesprächen und Menschen um einen herum (ein besonderer Dank geht an Katharina). Und dann noch die Freude, dass meine Namensvetterin Ruth Bosse von Ark Climate bei den Newcomern gewonnen hat.
Am Ende bleibt für mich vor allem eins: weitermachen.
Danke an alle, die mich im Vorfeld als Finalistin unterstützt haben – das gibt wirklich extra Rückenwind. Sogar der Glückskeks beim Teamlunch am Tag davor hatte noch motivierende Worte (siehe Foto). Es geht nicht um den Preis. Es geht darum, in der Sache weiterzukommen.
Darum werde ich auch weiterhin ehrenamtlich und mit vollem Einsatz bei ForTomorrow arbeiten – und, wie Herr Merz sagen würde, ja: investieren (mit Hanami Ventures) in ein stabiles, sicheres Klima.
