Wie können wir den CO2-Ausstoß der EU reduzieren?

Selbst wenn die aktuellen nationalen Klimaschutzpl√§ne des Paris-Abkommens umgesetzt werden, wird die Welt sich auf √ľber drei Grad erw√§rmen. F√ľr das 1,5 Grad Ziel m√ľssten laut UN-Umweltprogramm die weltweiten Emissionen von 2020 bis 2030 j√§hrlich um 7,6 Prozent sinken. Selbst die massiven, weltweiten Einschr√§nkungen aufgrund der Corona-Pandemie bewirken wahrscheinlich im Jahr 2020 nur einen R√ľckgang um 4,2 bis 7,5 Prozent.

Ein Demonstrationsschild: Es ist nicht einfach gr√ľn zu sein.

Wo sollte man also ansetzen?

Am einfachsten bei sich selbst, mit weitreichenden Effekten. Kein Rindfleisch mehr zu essen und generell Bio-Produkte zu kaufen: reduziert direkt den CO2-Aussto√ü in Europa. √Ėffentliche Verkehrsmittel nutzen, ein Elektroauto oder noch besser aufs Fahrrad umzusteigen: reduziert direkt den CO2-Aussto√ü in Europa. Die private Gasheizung auf wirkliches √Ėkogas umstellen: reduziert direkt den CO2-Aussto√ü in Europa. Ein bisschen Vorsicht ist bei letzteren geboten. Denn anstelle von konventionellem Gas mit gr√ľnem Anstrich gilt es auf √Ėkogas-Anbieter zu setzen, deren Gas klimaneutral aus Reststoffen zum Beispiel von Zuckerr√ľben gewonnen wird ‚Äď Erdgas sollte bleiben, wo es ist: in den Tiefen unserer Erde.

Und √Ėkostrom!?

Privat auf √Ėkostrom umzustellen, ist in jedem Fall ein sinnvoller Schritt. Auf den europ√§ischen CO2-Aussto√ües hat dies jedoch kaum Einfluss. Das h√§ngt ganz einfach mit dem europ√§ischen Emissionshandel zusammen. F√ľr die CO2-Emissionen der Stromproduktion ‚Äď wie auch des innereurop√§ischen Flugverkehrs oder anderen Industriezweigen ‚Äď m√ľssen Unternehmen in Europa Emissionsrechte kaufen. Die Menge der Emissionsrechte bleibt dabei gleich, unabh√§ngig davon ob Privatpersonen √Ėkostrom verwenden oder nicht, denn die durch den √Ėkostrom eingesparten Emissionen werden an anderer Stelle, beispielsweise von der Stahl- oder Zementindustrie, emittiert. Trotzdem ist es langfristig sinnvoll und richtig zu √Ėkostrom zu wechseln und innereurop√§ische Fl√ľge durch Bahnfahrten zu ersetzen. Es ist der richtige Schritt in die Zukunft. Will man die europ√§ischen Emissionen in Bereichen des Emissionshandels reduzieren, ist es am effektivsten Emissionsrechte aus dem Markt zu nehmen. Hierdurch wird die Gesamtmenge an Emissionsrechten und damit an europ√§ischen CO2-Emissionen reduziert. Und genau das tut ForTomorrow.

Die EU-Flagge

ForTomorrow macht den EU-Emissionshandel f√ľr private Personen zug√§nglich

Mit der gemeinn√ľtzigen GmbH ForTomorrow wird es Einzelpersonen und Familien auf einfache Art und Weise erm√∂glicht, klimaneutral zu leben und CO2-Emissionen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen kontinuierlich zu reduzieren. Der Ausgleich funktioniert √ľber zwei Ma√ünahmen: Einerseits pflanzt ForTomorrow B√§ume in Deutschland, die das ausgesto√üene CO2 wieder aus der Luft holen. Andererseits kauft die gemeinn√ľtzige GmbH den gro√üen Emittenten in Europa, beispielsweise der Stahl- oder Zementindustrie oder Kohlekraftwerken, Emissionsrechte weg. Fehlen die Emissionsrechte, m√ľssen die Unternehmen entweder umr√ľsten, sodass sie weniger CO2 verursachen, oder abschalten. Das Ergebnis: In der EU wird insgesamt weniger CO2 ausgesto√üen. Da der EU-Emissionshandel sehr komplex ist, unterst√ľtzt der Experte Professor Dr. Grischa Perino von der Universit√§t Hamburg ForTomorrow als wissenschaftlicher Beirat und beaufsichtigt die L√∂schung der Zertifikate. Damit macht die gGmbH den EU-Emissionshandel f√ľr private Personen zug√§nglich.

Ein Demonstrationsschild: Kohlekraftwerke abschalten.

Doch das ist noch nicht alles. Eine reine Reduktion der Emissionen reicht nicht mehr, um den Klimawandel zu stoppen. Auch muss der CO2-Gehalt in der Luft reduziert werden. Darum pflanzt ForTomorrow zus√§tzlich neue W√§lder in Deutschland ‚Äď denn B√§ume sind der beste Weg, um CO2 aus der Luft zu holen und gleichzeitig neuen Lebensraum zu schaffen.

Mit einem Klima-Abo klimaneutral leben

Bei ForTomorrow gibt es Klima-Abos. Diese bewirken eine direkt Ver√§nderung in Europa. Im Moment ist es noch relativ g√ľnstig den CO2-Aussto√ü zu kompensieren. Das ‚ÄúF√ľr dich‚ÄĚ Abo gleicht den CO2-Aussto√ü eines durchschnittlichen Deutschen f√ľr 20 ‚ā¨ pro Monat aus. Durch den Abschluss des Abos pflanzt ForTomorrow pro Jahr 22 B√§umen in Deutschland und kauft so vielen Emissionsrechte, dass zum Beispiel ein Steinkohlekraftwerk sieben Minuten abschalten muss. Und da ForTomorrow gemeinn√ľtzig ist, erstattet das Finanzamt durchschnittlich ein Drittel des Abo Preises zur√ľck. Zus√§tzlich hilft ForTomorrow den pers√∂nlichen CO2-Aussto√ü langfristig auf unter eine Tonne zu reduzieren.