Wie genau ist der CO2-Baumrechner?
In dem oben verlinkten Rechner sind auch die Rechenwege von Prof. Guericke, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, sowie der Studie von Paul et al. (2009) aufgeführt. Diese werden im Tab „ForTomorrow CO2-Baumrechner“ allerdings nicht berücksichtigt. Dort basieren die Ergebnisse ausschließlich auf den aktuellen Werten der Bundeswaldinventur 2022.
Unser Ziel ist es, Nutzer:innen mit diesem Tool eine schnelle, transparente und wissenschaftlich fundierte Orientierung zu geben – auf Einzelbaumbasis und mit hochaktuellen Daten. Für unsere tatsächliche Kompensationsberechnung im Rahmen der Aufforstungsprojekte arbeiten wir jedoch mit einem komplexeren Ansatz. Hier nutzen wir den Mittelwert aus drei wissenschaftlichen Quellen – der letzten Treibhausgasinventur 2017, den standardisierten Werten von Prof. Guericke und der Studie von Paul et al. (2009). Diese flächenbasierte Berechnung liefert uns eine realistische Einschätzung darüber, wie viel CO2 durch unsere Projekte langfristig gebunden wird.
Was sind unsere Quellen?
Volumen
Paul et al. der TU München, Kohlenstoffbindung junger Aufforstungsflächen, 2009, Zugriff: 26.08.2025.
Bundeswaldinventur 2022 (Stammzahl [1/ha] nach Baumartengruppe und Baumaltersklasse und Vorrat [m³/ha] nach Baumartengruppe und Baumaltersklasse), Zugriff: 26.08.2025.
Holzdichte
Intensive Monitoring of Forest Ecosystems in Europe: Technical Report 2003, Table 5.6, Zugriff: 26.08.2025.
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, nach Prof. Guericke, Forestry System Transformation, Modul: Carbon Sequestration and Accounting, Part II Forestry, zweite Vorlesung.
Darrdichte
Universität der Bundeswehr München, Prof. Dr. K.-Ch. Thienel, Bauchemie und Werkstoffe des Bauwesens: Holz, 2023, Zugriff: 26.08.2025.
Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, nach Prof. Guericke, Forestry System Transformation, Modul: Carbon Sequestration and Accounting, Part II Forestry, zweite Vorlesung.