Klimafreundliche Pizza, egal ob für Flexitarier oder Veganer, auf jeden Fall voller Geschmack!

Heute gibt es wieder ein leckeres, veganes Rezept, diesmal etwas aufwendiger und exotischer. Frisch, gesund, lecker, mit viel Textur und vielen Farben, ohne Käse und Fleisch und dadurch auch gut fürs Klima. Ich hoffe, ihr seid bereit für eine impressionistische, klimafreundliche Neuinterpretation der Pizza!

Ausschnitt von einer Pizza in Stücke geschnitten
Foto: Atarah Ruiz Turró

Zutaten

Rezept für zwei hungrige oder vier weniger hungrige Personen.

Teig

  • 400 g Vollkornmehl
  • 100 g Polentagrieß
  • Salz
  • 1-1,5 Päckchen Trockenhefe
  • 250-300 ml lauwarmes Wasser

Sauce

  • 500 g Hokkaido- oder Butternutkürbis
  • 3 EL Tomatenmark
  • Gemüsebrühepulver (und Miso wer es zu Hause hat)
  • Pfeffer
  • ggf. Kreuzkümmel

Belag

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ½ Zucchini
  • 1 große oder 2 kleine Tomaten
  • 2 Hände voll Mungosprossen (auch oft Sojasprossen genannt)
  • 250 g Tofu natur
  • Sojasauce
  • Koriander

Zubereitung

Stahlschale mit Teig und oben mit einem Geschirrtuch abgedeckt
Foto: Atarah Ruiz Turró
  1. Für den Teig Mehl, Polenta, Hefe und Salz vermischen.
  2. Danach langsam das Wasser (am besten lauwarm) hinzugeben. Aufpassen kein heißes Wasser benutzen, denn das zerstört die Hefen. Anschließend alles per Hand oder mit den Knethaken zu einer Masse verkneten.
  3. Der Teig sollte bei Zeitmangel mindestens eine Stunde, bei warmer Temperatur gehen. Wer mehr Zeit hat, kann ihn gern 2-3 Stunden stehen lassen und schauen, ob der Teig sich mindestens verdoppelt hat. Falls nicht weiter ruhen lassen. Es kommt nämlich sehr auf die Außentemperatur an, wie schnell der Teig aufgeht.
Kürbis in Stücke geschnitten
Foto: Sergei Tremasov von Getty Images
  1. Während der Teig jetzt geht, werden die Kürbiswürfel in Stücke geschnitten, damit sie schneller garen. Bei dem Kürbis kann man bei Biogemüse die Schale mitessen.
  2. Die Kürbiswürfel mit 100 ml Wasser und wenig Gemüsebrühe aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln, bis sie weich sind.
  3. Alles pürieren und Tomatenmark dazugeben und mit Misopaste, Gemüsebrühepulver, Pfeffer und ggf. Kreuzkümmel abschmecken
Zucchini, Zwiebel, Tomaten und Knoblauch
Foto: Atarah Ruiz Turró
  1. Für den Belag die Enden der Zwiebel entfernen dann schälen, halbieren und in feine Halbkreise schneiden.
  2. Den Knoblauch schälen und in kleine Scheibchen schneiden.
  3. Die Zucchini in 2 mm dicke Scheiben schneiden und die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und den Koriander hacken.
  4. Der Tofu wird in 3 mm dicke Scheiben der Länge nach geschnitten und mit 1 EL Öl in der Pfanne angebraten, bis er von beiden Seiten braun ist.
  5. Wenn der Tofu fertig angebraten ist, alles mit 1 EL Sojasoße ablöschen und vom Herd nehmen und anschließend den abgekühlten Tofu in Streifen schneiden.
ausgerollter, unbelegter Pizzateig
Foto: Atarah Ruiz Turró
  1. Ist der Teig fertig gegangen, wird er auf ein Blech, am besten rund und so groß es auf einem Blech geht, ausgerollt.
  2. Der Rand wird dabei mit den Fingern, welche nach außen drücken geformt.
  3. Zuerst wird die Soße gleichmäßig auf der Pizza verteilt. Danach die Zwiebeln, der Knoblauch und dann die Tomaten- und die Zucchinischeiben darauf gegeben.
  4. Anschließend wird alles im Ofen bei 200 Grad Umluft gebacken.
  5. Zum Schluss werden der Reihe nach die Tofustreifen, die Mungosprossen und der Koriander auf die Pizza gegeben.
fertig belegte, bunte, vegane Pizza
Foto: Atarah Ruiz Turró

Tadaaa und fertig, jetzt kann gegessen werden und am besten lädt man sich ein paar Freunde ein, denn gemeinsames Essen macht am meisten Spaß ;)

Diese Pizza ist zu meinem persönlichen Favorite geworden. Gerade wenn man echt Lust auf etwas herzhaftes-umamiges hat, ist dieses Rezept der Knaller und überzeugt auch sicher jeden Fleischesser ;) Gemeinsam genießen und gleichzeitig das Klima schützen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und wir hoffen, es gelingt!